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Brücken bauen zwischen Generationen und Menschen mit Handicap … 29.01.2019

Brücken bauen zwischen Generationen und Menschen mit Handicap …

…das gelingt den Schüler*innen der EF jedes Jahr in ihrem Sozialpraktikum. Dafür werden unsere Schüler*innen immer wieder von den Praktikumsgebern gelobt.

Diese Rückmeldungen sind Anlass für ein Pressegespräch mit Frau Schmidt-Elmendorff von der Rheinischen Post, die uns am heutigen Tag  - 29.01.2019 - zusammen mit Vertretern verschiedener Institutionen besucht.

 

Frau Rohm vom Gertrud-Borkott-Haus und Louise-Schroeder-Haus der AWO, Frau Jansen vom St. Marien-Seniorenheim, Herr Miller vom Beratungscentrum, alle äußern sich beeindruckt von der Freundlichkeit und Offenheit unserer Elfklässler. Frau Ernst erwähnt, dass 2 von 4 Praktikanten auch nach Ende der 14 Tage weiter ehrenamtlich beim ASB tätig sind. Ähnliches berichtet Frau Frers von der bergischen Diakonie Aprath, die in ihren 2 Seniorenheimen in Monheim in zwei Jahren 12 Praktikanten der PUG betreut. Frau Frers ist tief beeindruckt von den Schüler*innen der PUG, mit denen sie ausnahmslos sehr zufrieden war. Sie hatte auch gleich 2 Senioren in Rollstühlen und deren Begleiter mitgebracht: Ein freudiges, herzliches Wiedersehen zwischen Praktikanten und Senioren! Wie bereichernd der Kontakt zwischen den Generationen sein kann, wird direkt im Pressegespräch deutlich: Herr Kohl (96 Jahre) bedankt sich noch einmal für die gute Zeit mit Leon Langer und erinnert sich nicht nur an die Geigenmusik, sondern auch an vergangene Zeiten, was ihm spontanen Applaus  aller ca. 30 anwesenden Gäste einbringt. Wie schön, dass zwei Schüler ehrenamtlich in Ihrer Freizeit weiterhin dort tätig sind und z.B. mit Bewohnern Fahrradausflüge auf Spezialrädern durch die Stadt und die Natur machen.

Auch von integrativen Kindergärten, Förderschulen, Krankenhäusern und weiteren sozialen Institutionen erhalten unsere Schüler*innen ähnlich gute Rückmeldungen.

Es ist ein reger Austausch, der die Wertschätzung der Zusammenarbeit zwischen Schule und sozialer Einrichtung als Win-Win-Situation deutlich macht. Die Mehrarbeit, die für die Praktikumsgeber durchaus gegeben ist, wird aufgewogen durch die Entlastung bei diverser Arbeit und das, was die jungen Menschen der Einrichtung geben. Die Menschen in den Einrichtungen sind dankbar für die Ansprache, die Zeit, die Zuwendung und den intensiven Kontakt. Für die Jugendlichen öffnen sich neue Sichtweisen: sie lernen die von den Institutionen geleistete Arbeit zu schätzen und bilden dadurch selbst  Soft-Skills, die von großer Wichtigkeit für ihr zukünftiges Lebens sind.

Das Fazit ist klar: 
Die Zusammenarbeit soll in jedem Fall fortgeführt werden – mehr noch: beide Seiten wünschen sich eine noch intensivere Kooperation.  

 

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